Feuerwehr von A-Z Heute: Qualm
Feuerwehr von A-Z Heute: Qualm
Qualm (auch Rauchgas) ist ein meist durch Verbrennungsprozesse entstehendes Aerosol in feinstverteilter Form aus Staubpartikeln (Glanzruß, Flugasche, Unverbranntes) und Nebeltröpfchen (Wasser, Öldämpfe, Säuredämpfe) in Abgas. Im engeren Sinn wird mit Qualm ein Gemisch aus einer festen in einer gasförmigen Phase bezeichnet.
Qualm bzw. Rauch aus Bränden nennt man auch Brandgas. Dieses ist in der Regel ein Schadstoff für Mensch und Umwelt. Deshalb bildet die Feuerwehr spezielle Atemschutzgeräteträger aus, welche im Brandfall zum Eigenschutz schweren, Umluft-unabhängigen Atemschutz in Form von Atemschutzmasken und damit verbundenen Pressluftflaschen tragen.
Im Gegensatz zu einem unkontrollierten Feuer (Brand) findet kontrollierte Verbrennung normalerweise in geschlossenen Behältern (wie Maschinen, Öfen und Lampen) statt und die Rauchgase werden durch eine entsprechende Öffnung (Auspuff, Schornstein, Saugzug) kontrolliert abgeleitet. Bei industriellen Anlagen wird das Rauchgas zuvor gereinigt, sodass neben Luftbestandteilen praktisch nur noch Wasserdampf und Kohlenstoffdioxid, gegebenenfalls auch Kohlenmonoxid, den Schornstein verlassen. Natascha Lettl 2. Schriftführerin, Feuerwehr Steinhöring