Nach Unwetter: Steinhöring bittet um Hilfe

Nach Unwetter: Steinhöring bittet um Hilfe

Steinhöring - Das fürchterliche Unwetter vom vergangenen Freitag hat in Steinhöring drei Familien in existentielle Not gebracht. Bürgermeister Alois Hofstetter hat Spendenkonten eingerichtet und bittet die Bürger um Hilfe für die Opfer.

Die Bilder ließen schlimme Erinnerungen wach werden - Erinnerungen an das August-Hochwasser des Jahres 2002, das vor allem in Glonn für viele Menschen zur persönlichen Katastrophe wurde. Eine Welle der Hilfsbereitschaft setzte damals ein, um die Not ein wenig zu lindern. Auf Solidarität hofft nun auch die Gemeinde Steinhöring, wo ein Unwetter am Freitagabend erbarmungslos zuschlug.

Gegenüber der Ebersberger Zeitung sprach Bürgermeister Alois Hofstetter am Donnerstag von drei Familien, die „jetzt vor dem Nichts stehen“. Meterhoch sei das Wasser in ihren Häusern gestanden, alle Möbel seien zerstört, im Ortsteil Endorf habe ein umgestürzter Baum das Dach eines Wohnhauses ruiniert. Die Gemeinde habe Soforthilfe geleistet und auf eigene Kosten einen Autokran geordert, um den Baum zu entfernen. Doch übersteige die weitere Hilfe die finanziellen Möglichkeiten der Kommune. Hofstetter hofft, dass die Landkreisbürger zusammenrücken und für die betroffenen Steinhöringer Familien spenden, die laut Bürgermeister von den Versicherungen keine Hilfe zu erwarten haben.

Das Freitags-Unwetter hatte eine Schneise der Verwüstung auf der Achse Poing-Steinhöring geschlagen. Hunderte Feuerwehrmänner waren im Einsatz, um Keller auszupumpen und umgestürzte Bäume zu entfernen.

Von Michael Acker

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