Einsatzübungen der Freiwilligen Feuerwehr Steinhöring

Einsatzübungen der Freiwilligen Feuerwehr Steinhöring

 

Sinn und Zweck dieser Übungen ist es, unter realen Bedingungen den Ernstfall zu üben, sei es bei einem Brand, Verkehrsunfall oder in einer anderen Notsituation.

Zwei Übungen möchten wir Ihnen gerne näher bringen. Diese wurden erst durch Übungsobjekte möglich, welche schon kurz vor dem Abriss standen. Die Floriansjünger konnten in diesen jedoch noch nach Belieben den Ernstfall üben.

Das erste Gebäude dürfte jedem Steinhöringer bekannt gewesen sein. Es wurde ein Einsatz im Kindergarten St. Gallus im Prälat-Popp-Weg angenommen: „Verpuffung in einer Teeküche – mehrere Kinder und Erwachsene vermisst“. So lautete das Stichwort, das die Freiwillige Feuerwehr Steinhöring auf den Plan rief.

Nach erster Lageerkundung durch den zweiten Kommandanten Christian Schächer und den Gruppenführer Andreas Grundner wurde festgestellt, dass tatsächlich ein kleines Übungsfeuer in einer Wanne entzündet worden war.

Folgende Übungsziele mussten abgearbeitet werden: Ausrüstung mit Atemschutz bereits bei der Anfahrt im HLF (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug), Aufbau eines Löschangriffes von der Nord- und Südseite und die Einrichtung einer Verletztensammelstelle.

Mit Hilfe der neuen Wärmebildkamera konnte der Brandherd schnell lokalisiert und abgelöscht werden. Da der Kindergarten stark verraucht war, musste auch ein Hochdrucklüfter zum Einsatz kommen. Schließlich konnten alle vermeintlich vermissten Personen gerettet werden.

Der zweite Notruf „Brand im zweiten Obergeschoss in Abersdorf – starke Rauchentwicklung, Personen vermisst“ wurde im Anwesen der Familie Schlosser in Abersdorf angenommen.

Die Einsatzleitung übernahmen der zweite Kommandant Christian Schächer und Gruppenführer Andreas Grundner.

Hierbei wurden folgende Übungsziele abgearbeitet: Ausrüstung der Atemschutzgeräteträger während der Anfahrt im Einsatzfahrzeug, Aufbau eines Löschangriffes von Osten und Süden her, Einrichtung einer Verletztensammelstelle. Zusätzlich musste das Anleitern am Gebäude mittels Steckleitern und somit die Schaffung eines zweiten Fluchtweges für die im Gebäude eingesetzten Kräfte nachgestellt werden.

Bei der Entrauchung des Objekts wurde die Feuerwehr Steinhöring von der Freiwilligen Feuerwehr St. Christoph unterstützt, zum Einsatz kamen hier der Hochdrucklüfter bzw. Be- und Entlüftungsgerät.

Im Innenangriff waren ebenfalls beide Wehren eingesetzt. Wie bei so einer großen Lage üblich, wurde auch das Einrichten eines separaten Atemschutzfunkkanals geübt. Dies, sowie die Atemschutzüberwachung wurde im MZF (Mehrzweckfahrzeug) durch Michael Rieck koordiniert.

Die nachgestellte Notsituation wurde erfolgreich abgewandt, die Personen gerettet.

Abschließend möchten wir einen herzlichen Dank an die Gemeinde Steinhöring und die Familie Schlosser aus Abersdorf richten. Nur mit den zur Verfügung gestellten Objekten konnten die Kameradinnen und Kameraden den Ernstfall üben. Ein großes Vergelt´s Gott.

Sollten auch Sie ein Objekt/Gebäude haben, in dem wir üben können, melden Sie sich bitte bei der Freiwilligen Feuerwehr Steinhöring.

Kathi Krammer

2. Schriftführerin

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